Montag, Juni 11, 2007

Kontzes Blick über den Tellerrand

Sie heißen „superpimp1984“, „sexyhotgirlwithbrain69“ oder auch „2cool4U_in_buxtehude“ und sie sind die Filmkritiker des neuen Jahrtausends. Dass es sich hierbei um eine unaufhaltsam und zudem bakteriell-exponentiell wachsende Randgruppe handelt, ist auf einen sehr einfachen und doch gewaltigen Umstand zurückzuführen. Irgendwann nämlich kam ein visionärer Filmseitenpionier auf die Idee, unter den kleinen Kasten mit bewegten Bilder einen noch kleineren Button mit einer mystisch-kraftvollen Aufforderung zu platzieren: „Comment!“. In diesem Moment waren all die zu diesem Zeitpunkt noch in der Zukunft liegenden Kleinstfilmchen über kopulierende Beutelhamster oder über die epileptisch-exzessiven Tanzeinlagen gelangweilter Highschool-Kids vorab in den Rang echter Kunst erhoben. Und kurz darauf betätigte der erste Mensch das erste Mal den magischen Button und verfasste die kürzeste und zugleich dichteste Filmkritik aller Zeiten: „LOL“.

Wie ein globaler Zündfunke erfasste diese cineastische Abhandlung die Weltgemeinde und die sich im Glasfasernervensystem der Welt immer höher stapelnden Fantastilliarden von Filmen fanden endlich Richter und Henker. Binnen kürzester Zeit wurde eine Fachterminologie geschaffen, die essayistische Filmkritiken in wenigen Zeichen komprimierte. Die Bandbreite reicht auch hier vom Lobgesang („ROFL“) über die skeptisch-distanzierte Kohärenzanalyse („WTF?“) bis zum filmhistorisch fundierten Totelverriss („SUCKS!“). Natürlich liegen die Wurzeln dieser stilistischen Kleidode in den Chatrooms dieser Welt, wo derartige sprachliche Präzision bereits lange vorher reifen konnte. Doch erst als Würdigung eines Homevideo-Blockbusters, wie einen in Feinripp-Schlüpfer vor dem Spiegel tanzenden Informatikstudenten, entfalten sie ihre ganze Kraft.
Was aber verleitet Menschen dazu, unter einem Videoansichtsfenster halbanonym die selben drei Buchstaben zu hinterlassen, wie hunderte nickname-Träger vor ihnen und nach ihnen? Ist es das menschliche Reviermarkierpinkeln des digitalen Zeitalters? Ist es Erschöpfung im Angesicht des multimedialen Overkills? Oder ergänzen sich hier sozialisiertes Analphabetentum und Effizienz zu einer zeitgemäßen Kommunikationsform für die schnelllebige Gesellschaft?

Um jedoch fair zu sein: Es gibt natürlich auch unter den Webfilmkritikern noch einige interessante Unterarten: Die textverliebten Romantiker etwa, die es im Überschwang manchmal auf mehrere Zeilen in ganzen Sätzen bringen. Oder die Breitband-Choleriker, die sich nicht über Filme aufregen, sondern über andere Kommentatoren und diese mit tendenziell unhöflichen Einschätzungen über ihr Aussehen, ihre Potenz oder das Berufbild ihrer Mutter beehren. Und nicht zuletzt die dadaistischen Geisterfahrertipper, die den Text todbringender Kettenmails nun endlich auch in die Kommentarleisten der Videoportale bringen. Heute schon auf YouTube gewesen? – dann achten Sie auf herabfallende Sensenmänner!

Übertreiben wir aber die Beleidigung dieser Randgruppe nicht. Wie sagte der große Filmkritiker „schnuffipuffi_123“ ganz richtig: „If you don’t like, don’t watch it.“

Donnerstag, Oktober 26, 2006

No Comment

Samstag, Oktober 21, 2006

GEZ

Freitag, Oktober 20, 2006

Autos ohne Style und Hirn

Es ist wie es ist: In den coolsten Autos sitzen immer die größten Idioten!

Alles was in Z3, Jaguar, 911, S-Klasse und Konsorten wohnt, verbraucht über 90% seines Hirn-Sojas zum Atmen und aufrecht Laufen – oder macht demjenigem gerade den Hosenschlitz auf.

In diesen Karren sitzen Typen, die so debil sind, dass man ihnen Wurstwasser als Cocktails verkaufen kann. Kleinschwänzige Braunbacken, die sich nichts sehnlicher wünschen, als das ihnen Mami abends mit einem weichen, feuchten Tüchlein abends ordentlich durch die Kimme fährt. Diese Schlitten werden von Schnitten bewegt, deren Dekolette aus dem selben Material ist wie ihr Amaturenbrett, und die Angst haben, Medizin oral einzunehmen, weil sie denken, es bedeutete, sie müssten dem Apotheker einen blasen. Irgendwie hat sich der Dachverband deutscher Autohändler darauf verständigt, das es nicht nur okay ist, einen Autoverkauf mit drei Kreuzchen oder einem Lippenstiftherzchen zu unterschreiben, sondern sogar ausdrücklich erwünscht. Je debiler der Fahrer, desto fetter seine Karre.

Aber immer dann, wenn du an der Ampel stehst und und in den Nachbarautos jemanden entdeckst, von dem du denkst: »Netter Typ, mit dem kann man bestimmt gut ein Bierchen trinken gehen«, oder : »Süßes Mädchen, sieht aus, als hätte sie einen guten Musikgeschmack.« Immer dann kannst du hundert pro davon ausgehen, dass sie in einem verrotteten weißen Golf 2 oder in einem widerlichen, nichtssagenden Set sitzen. Natürlich von Oma geschenkt die Scheiße. Die Guten und Schlauen fahren immer Mitsubishi Colt, R5, Polo oder Schlimmeres.

Wie cool könnte ein 3er, ein TT oder ein SLK aussehen, wenn ICH darin säße!? Wie sehr könnt das Image dieser Autos aufgewertet werden, wenn man Soziologiestudenten, Besitzer kleiner Plattenläden, schlecht gehender Szenekneipen und semi-erfolgreiche Elvis-Imitatoren mal machen ließe, wie sie wollen. Wir müssen uns diese Domäne endlich erkämpfen. Spart auf Sportwagen. Hört auf zu kiffen – least Luxuskarren.

Der Gebrauchtwagenmarkt ist am Arsch – Ihr könnt alles fahren. Bevölkert schöne Autos wieder mit schönen Geistern. Schmeißt die Idioten aus den Karren und lasst den Style regieren. Das ist die Revolution auf dem Automarkt.

In »Uncle Sally*s« gefunden, ohne Erlaubnis abgedruckt, aber für wahr empfunden.

Petzt doch.

Mittwoch, Oktober 18, 2006

Halloween kann kommen …

Dienstag, Oktober 17, 2006

Colour. Like no other.



Der neue Sony Bravia Spot.

Samstag, September 30, 2006

Time for Cold …



Scheiße, was waren wir stramm.

Ach ja. War ne Herrenhäuser Pilsener Brauereibesichtigung. Und was ihr hier seht, dass ist M. Koslowski auf dem Dach der Brauerei …

Freitag, September 29, 2006

Wo der Tiger überall schon war (oder auch nich)



»Ja, machste 2 Döner später …«

Geiler Typ …

Donnerstag, September 28, 2006

Das ma ne Aktion



Das is bestimmt die Freiwillige Feuerwehr aus dem Ort, in dem auch die Helmpflicht-Ursel zuhause ist.

Mittwoch, September 27, 2006

Bestes Filmzitat ever



Wir sind unwürdig …

Manche Zitate scheinen weit hinter den Grenzen unserer Vorstellungskraft zu entstehen.

Dienstag, September 26, 2006

Noch mehr Wurstpaper



Montag, September 25, 2006

Wurst für alle …



Wir haben uns überlegt, dass wir euch mal eine Freude machen wollen und bieten euch deshalb unser »Wurst mit Gesicht«-Wallpaper zum Download an. Einfach auf den Aufschnitt klicken und danach auf dem Desktop speichern.

Viel Spaß damit …

Das Aufbinden des Bären …



Vorbei scheinen die alten Kirmes-Zeiten, in denen man der weiblichen Begleitung unter Zuhilfenahme des Greifautomaten zu einer Roger- Rabbit-Plüschpuppe feinster Taiwan-Qualität verhelfen konnte. Dieser heroische Akt und rudimentäres Überbleibsel aus der Jäger- und Sammlerzeit findet angesichts neuer und zugleich fieser Methoden seitens der Automatenaufsteller ein jähes Ende. Physik war zwar nie so mein Fach und doch war selbst ich mir relativ sicher: den bekomme ich da nie raus … glaube ich! Der Wikipedia-Eintrag unter Spielzeugautomat bringt schlussendlich die niederschmetternde Gewissheit: »… Hierbei ist keine Ausgabe garantiert«.
Räumt diese Aussage in normalen Automatenfällen dem User noch wenigstens ca. 20% Siegchancen ein, klingt es in meinem Fall in Anbetracht der Bärenfalle, in der ich hocke, doch wesentlich bestimmter: »GARANTIERT keine Ausgabe«.
Nie und nimmer, nich in 1000 Jahren …

Und während man die Dame doch irgendwie davon überzeugen möchte, dass man trotz der Greiferpleite eine gute Partie sei, lächelt einem dieses Stoffmonster, welches in den natürlichen Bärenfarben Gelb/Blau daherkommt, auch noch direkt ins Gesicht.

Schlimme Zeiten …

P.S.: Vielleicht investiere ich mal 10 EUR, um dem Drecksack wenigstens mit dem Greifer ein wenig in den Kopf zu hacken …

Wurst mit Gesicht



Einfach nur so …

Sonntag, September 24, 2006

Statt Karten…


Ganz leise, ohne ein Wort
gingst du von mir fort,
du hast ein gutes Herz besessen,
nun ruht es still, doch unvergessen;
es ist so schwer es zu verstehen,
dass ich dich niemals wiederseh.

Freitag, September 22, 2006

Oppa Koslowski zu Besuch bei

Gestern war ich bei Günther mit »H« zu Besuch. Günther kenne ich schon lange. Sehr lange. Wir sind damals zusammen beim Militär gewesen. Aber das ist eine andere Geschichte. Über die sprechen wir nämlich nicht mehr so gern. Naja, dem Günther geht’s nicht mehr so gut. Seit Luise tot ist und der Wuppertaler SV nicht mehr in der Bundesliga spielt, hat er stark abgebaut. Unter Tage, als Kumpel. Und auch körperlich. Sein Arzt sagt, das liegt am Bommerlunder. Ich sage, das liegt am Alkohol. Der Günther trinkt nämlich ganz gerne nen Kleinen. Mit der Kleinen von gegenüber. Der Tina. Und das nicht zu knapp. Und so war es wohl auch gestern, bevor er zum Arzt ging. Da wären wir auch schon bei meiner Geschichte:
Günther kommt zum Arzt. Der untersucht ihn und verschreibt ihm Moorbäder. Darauf Günther: »Wozu soll das denn gut sein?« Arzt: »Damit sie sich schon mal an die feuchte Erde gewöhnen können!«

Euer Oppa Koslowski

Kontzes Blick über den Tellerrand

Au Backe! – Existenzgefährdung im Namen des Kuchens
Gastkommentar von Martin Kontzog

Das Bäckerhandwerk ist alt, hoch ehrenhaft und vom Aussterben bedroht. Gemeinhin werden für dieses unschöne Szenario die folgenden Gründe genannt. Erstens: Seelenlose Supermärkte und profitoptimierte Backkonglomerate, die mit Armeen geklonter Hilfsarbeiter Tonnen und Abertonnen labordesignter Fließbandteigwaren über die Lande schwemmen. Und zweitens: die parallel verlaufenden Trends des Selbermachens und des Sich-dabei-alles-abnehmen-Lassens. Denn nachdem unter der Schirmherrschaft von Doktor Ö. zunächst der Kuchen ohne Backbuch, dann der Kuchen ohne Backen und schließlich der Kuchen ohne Rühren zur Selbstverständlichkeit wurden, droht nun die letzte Konsequenz, die Bequemlichkeit in ihrer höchsten Form: der Kuchen ohne Kuchen.

Doch ist dies Erklärung genug, warum beim schrulligen Bäckermeister um die Ecke langsam der Ofen ausgeht? Keineswegs! Die Wahrheit ist eine andere und sie ist so simpel und fundamental zugleich, dass einem vor Ehrfurcht die Brötchen in der Röhre zu gefrieren drohen.

Schauen wir dorthin wo das Geschäft gemacht oder vielmehr nicht mehr gemacht wird: auf eine beliebige Verkauftheke in einem beliebigen Bäckerladen. Der geneigte, potentielle Käufer steht davor und sucht, nehmen wir es einfach an, nach einem Pflaumen- oder Quarkkuchen. Doch die Objekte, die seinen Vorstellungen entsprechen, schmücken sich mit gar abstrusen Namen: Zwetschgendatschi und Dreikäsehoch. Dies scheint zunächst kein Problem, doch im Angesicht einer neben ihm wartenden hoch attraktiven Frau und einer darauf folgenden Schlange von 25 gestressten Feierabend-Shoppern tut sich unser Käufer schwer, diese ach so albernen Bezeichnungen in den Mund zu nehmen. Zwar versucht er, nuschelnd und durch die Zähne pressend, heimlich mit der Verkäuferin zu kommunizieren, doch diese tut ihm nicht den Gefallen: „Was wollen Sie? Den Dreikäsehoch? Hahahaha!“ tönt es laut und gnadenlos durch den Verkaufsraum. Unser Käufer flieht, verfolgt von den Blicken der hinter ihm Wartenden. Er hat, was er wollte, aber um welchen Preis? Und auch die nun an erster Stelle stehende, attraktive Frau hat ihre Probleme. Zwar bestellt sie scheinbar ungerührt und souverän zehn Brötchen. Doch vorher hatte sie die ganze Zeit die wirklich fabelhaft aussehenden Pfirsich-Lümmel angestarrt. Allein, sie brachte es nicht übers Herz.

Was soll uns diese Episode sagen? Nur eines: dass die Namenswahl für Gebäck zur Existenz bedrohenden Fehlerquelle der Bäcker geworden ist. Während andere Läden einem normale Produkte mit normalen Namen anbieten und große Konzerne Millionen ausgeben, um missverständliche oder unattraktive Bezeichnungen zu vermeiden, zwingen die Bäcker ihre Kundschaft zur Nutzung peinlichster Wortschöpfungen und unnötiger Nomenklatur-Ungeheuer. Denn wo man auch hinsieht – die Auslage scheint nur noch aus Streuselhupen, Doppelnusskolben, Cremeschenkeln und Sahne-Nippeln zu bestehen. Dies führt dazu, dass aus Anstand oder natürlicher Schüchternheit 80% der angebotenen Ware unkaufbar und damit unverkäuflich geworden sind. Eine selbstverschuldete Umsatzsabotage, die beispiellos ist in der Wirtschaftsgeschichte. Man stelle sich vor, man müsste beim Metzger »Evas fleischliche Gelüste« bestellen, um ein schlichtes Nackensteak zu bekommen.
Undenkbar!

Was bleibt, und dies ist vermutlich das einzige, was die kleinen Bäckerlädchen überhaupt noch am Leben hält, ist die auch unter uneingeschränkt sprachfähigen Menschen gern genutzte Kommunikationsform des Drauftippens. Ein paar Mal mit dem Zeigefinger gegen die gläserne Auslagewand klopfen, ein kurzes »Das da, bitte!« und schon kann alles gut werden. Doch auch hier ist man keineswegs sicher. Genauso wie im Supermarkt gern per Megaphon erfragt wird, was die »Noppenkondome mit Waldmeistergeschmack in extraklein« kosten, während man am Band steht, droht auch von der wohlwollenden Bäckersfrau die pulserhöhende Nachfrage in Festzeltlautstärke: »Was meinen Sie denn? Den Mohn-Schniedel oder den Dinkel-Lulatsch?«

Wir entlassen euch ins Wochenende



»Fußball ist wie Eiskunstlauf. Wer die meisten Tore schießt gewinnt.«

Rainer Calmund

In diesem Sinne. Auf ein erfolgreiches Spiel der Roten und euch ein ordentliches Wochenende.

Mittwoch, September 20, 2006

The Message is Feierei …



It´s all about »Gude Laune«
(Danke Alex)

Viel Spaß mit Sven.

Dienstag, September 19, 2006

Fliegenpflicht für Quadratköpfe (Ausschnitt)



»Mein Leben in Berlin, mit allen Hobbys und einer Vorstellung meines Freundeskreises. Aber auch Hüte, die 10 Tonnen wiegen, und Plakate, die furzen.«


Sehr geiler Kurzfilm von Stephan Müller aus Berlin. Hier ein kurzer Ausschnitt. Wer immer die Möglichkeit hat, diesen Film zu sehen, sollte sie nutzen …

Freitag, September 15, 2006

Das Erbe



Hier noch ein paar Sachen aus dem Nachlass von Steve Irwin. Als da wären eine Corvette Stingray, ein Stingray 200 sx Powerboot und der gute alte AN/VLQ-7 Stingray-Panzer aus Armeebeständen …

Donnerstag, September 14, 2006

Fips Witze Ecke



Also, seid ihr bereit? Geht los:

»Der Dirigent zu seinen Musikern: Alle Bläser, die noch keinen Ständer haben, gehen jetzt nach oben, und holen sich einen runter ... «

Lasst uns diese Witz-Ecke rund mach. Wer Witze auf diesem hohen Niveau posten will, kann sich hier austoben…

Happy Birthday A. Koslowski



Heut hat A. Koslowksi Geburtstag. Wenn ihr im gratulieren wollt schreibt einfach einen Comment – er freut sich garantiert. Von mir auf diesem Wege erstmal mein Geschenk für dich. Das richtige Ding schenk ich dir heute oder morgen abend. Also alles Jute.

Dein Bruder M. Koslowski

Junge Junge hab ich Kopfschmerzen. Der letzte White Russian war bestimmt schlecht.

Mittwoch, September 13, 2006

Was ist eigentlich der Unterschied?

Als ich neulich durch die Straßen ging, hatte ich das Gefühl, schon fast zu weit gegangen zu sein. Um es genauer zu sagen: Ich war kurz davor, mir Gedanken zu machen. Mir war nur noch nicht ganz klar, worüber eigentlich. Zeit, inne zu halten. Nicht so weiter zu machen. Sondern einfach mal das Hier und Jetzt wirken zu lassen. Sich Fragen zu stellen, über Sinn und Unsinn. Über das, was einem schon lange beschäftigt. Als ich da so stand, blickte ich hinüber zu einem Gartenzaun. Und sah einen dicken, schwarzen Vogel sitzen. Nicht schön, aber auffällig genug, um ihn genauer zu betrachten. Und da fiel er mir wieder ein. Der Witz aus Kindertagen, den ich eigentlich nie witzig fand. Aber über den ich trotzdem immer lachen musste:

»Was ist der Unterschied zwischen einer Krähe? Beide Beine sind gleich lang. Vor allen Dingen das Rechte

Und bei genauer Betrachtung ist viel wahres dran. Schon ein komischer Vogel, die Krähe.

Euer Oppa Koslowski

Bei Fuß 134340

Samstag, September 09, 2006

Dance, Snake Boy, Dance



Spooky Dance Contest (Dank an René für den Hinweis). Dance....

Ver»spaxte« Wahlhilfe



Vermeintlich prominente Wahlhilfe hat sich Stephan Weil, Oberbürgermeisterkandidat der SPD für Hannover, an Land geholt. Mit Sprüchen wie »Ich wähle Weil, weil Weil checkt Style …« is doch mal alles in trockenen Tüchern.

Wir jedenfalls hätten uns lieber den Porzer Boy »The Lion« geangelt und nich so einen »WannaBe«.

Auch ne Art Nachruf …

Schön zu sehen, dass PREMIERE immer noch mit Steve Irwin, dem angestochenden Brüllaffenmoderator auf Speed diverser bekloppter Tiersendungen, in ihrer aktuellen Fernsehwerbung wirbt …

So wie Rockstars auf der Bühne sterben sollten, so tat es Steve auf seiner ihm angediehenen Showbühne...

Klez.e – Live im Nexus



Großes Konzert in schöner geselliger Wohnzimmeratmosphäre. Was auffiel war, dass die Band wesentlich rockiger daher kam als man es von ihren Tonträgern kennt. Begleitet wurden Klez.e von der durchaus talentierten Bremer Band On Canvas.

Und das ganze nur fürn Fünfer … Lächerlich …

Freitag, September 08, 2006

Objektophil: Wenn Menschen Gegenstände lieben



Sehr interessanter Beitrag bei Polylux...

»Wenn Ecodrill einen anstrengenden Tag hatte, dann bin ich ganz zärtlich und nicht so stürmisch«.

Hört sich strange an. Ist es auch. Ecodrill ist eine große Maschine auffem Bau von dem der Verliebte schon oft vertrieben wurde. Deswegen wollte er Ecodrill auch schon heiraten. So wie eine andere die Berliner Mauer zu Ihrem Gestein nahm. Ab dafür.

(Das Laden des Filmes dauert ca. ne Minute. Aber es lohnt sich …)

Donnerstag, September 07, 2006

Helmpflicht



Is doch immer wieder schön anzuschauen.
Man muss ja nu auch nich alles können …

Dienstag, September 05, 2006

Poesie, die nachdenklich stimmt …

Sehr trauriges Mädchen
von Jürgen Menke

Mit der Bierdose in der Hand
bist du eingestiegen.
Sie ist das einzige, woran du
noch festhalten kannst.
Deinen großen Kummer
willst du damit ertränken.
Am Endpunkt hast du einfach
die Hosen runtergelassen
und mitten auf den Bahnsteig uriniert.
»Völlig schamlos«, sagen die Leute.
Im Gegenteil. Weil du dich so sehr schämst,
im Leben versagt zu haben, bestrafst du dich hart
und trittst deine Selbstachtung mit Füßen.
Ich sah ein sehr trauriges Mädchen.

Noah takes a photo of himself everyday for 6 years



Wirklich abgefahren.

Montag, September 04, 2006

Ask yourself

Wie wäre die Welt, wenn alle denselben Zugang zu Bildung hätten? Was können wir gegen Armut in der Dritten Welt machen? Welche Religion hat Gott? Antworten auf diese Fragen erhofft sich für kommenden Sonnabend das Projekt Dropping Knowledge (dk) zu finden. Auf dem geschichtsträchtigen Bebelplatz Unter den Linden Berlins werden sich 112 herausragende Menschen versammeln, um sich diesen Fragen zu stellen. Unter ihnen Filmemacher Wim Wenders, Unternehmensberater Roland Berger, Club of Rome-Mitglied Prof. Hans-Peter Dürr genauso wie hierzulande nahezu Unbekannte: der chinesische Dissident Wang Dan, Maori-Aktivistin Pauline Tangiora oder Friedensaktivistin Neela Marikkar aus Sri Lanka. Es ist nicht die politische, die diplomatische Welt, die sich wie zu einer UNO-Vollversammlung trifft. Die 112 Teilnehmer stehen beispielhaft für die gesamte Menschheit. Sie diskutieren auch nicht miteinander, sondern jeder, der am großen runden »Table of Free Voices« Platz nimmt, beantwortet die Fragen für sich – und alle Netzbürger weltweit können zuschauen und zuhören.

Wissenschaft vom Schlafen



»The Science Of Sleep« von Michel Gondry zeichnet sich durch viele kleine Ideen gegenüber dem Mainstream aus. Also unbedingt ansehen.

Zitate vom Pedder

Manche Menschen brauchen einfach eine Plattform. Und da nun diese der tanzenden Schenkelbürste aus Marl seitens von Hannover 96 jetzt genommen wurde, bekommt er eine bei uns. Als Nachruf sozusagen.

»Die fußballerische Intelligenz ist die Grundlage, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen.«

»Dem musste ich nichts erklären, der hat alles immer richtig gemacht. Intuitiv. Seine Fußballintelligenz war sensationell. Aber vom normalen Intellekt: katastrophal. Der hat gehupt, wenn er gegen einen Baum gefahren ist.«

»Wenn wir ein Quiz machen würden unter den Trainern in Deutschland, wer am meisten Ahnung hat von Trainingslehre, Psychologie, und der Trainer mit den besten Ergebnissen kriegt den besten Klub – dann wäre ich bald bei Real Madrid«

»Wir fahren da hin, hau´n die weg und fahren wieder zurück.«

»Wir waren alle vorher überzeugt davon, dass wir das Spiel gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den ersten zweieinhalb Minuten.«

»Nach den heutigen Regeln hätte ich damals schon beim Aufwärmen eine Gelbe Karte gekriegt.«

»Einmal habe ich die Mitglieder eines Vereinspräsidiums vor Hunderten Zuschauern als Vollidioten bezeichnet. Das war nicht so schlau.«

Donnerstag, August 31, 2006

Raucherzimmer-Deckenbemalung

Bilders ...



Nette Show.

Neuer Nike-Spot



Sehr mutiger Nike-Spot, der es wagt, mit persönlichen & sportlichen Niederlagen der Athleten zu werben … Sehr gut umgesetzte Werbung!

Unsere Home-Story …



Endlich sind die Gebr. Kosloswki in ihrem Heimathafen eingelaufen und haben sich auch bereits häuslich auf der ab sofort von euch zu spreadenden Seite www.koslowskiandfriends.de eingerichtet.

There’s no place like home!

Mittwoch, August 30, 2006

Kontzes Blick über den Eierbecherrand des Universums

Harte Schale, weiches Hirn – der PR-Angriff der Dotterköpfe
Gastkommentar von Martin Kontzog

Das Ei ist perfekt. Es ist eine über Jahrmillionen evolutionär optimierte Schatzkammer der Natur, ein kleiner Raum, dem man Großes anvertrauen kann. Das Ei ist der Ursprung von Abermilliarden Existenzen, die Urkraft des Lebens in komprimierter Form. Es ist von Gott eigenhändig geschaffene Tupperware, eine Festung der Neuankömmlinge auf dieser Welt, unerstürmbar und doch biologisch abbaubar. Das Ei ist immer wiederkehrender Gegenstand philosophischer Wahrheitssuche, Sinnbild für den fruchtbaren Anfang (Vergessen wir hier einfach mal den kleinen Rechtsstreit mit dem Huhn). Das Ei ist, in den Händen des Kolumbus, zu einem Meilenstein der Weltgeschichte und Symbol bahnbrechend-einfacher Lösungen geworden. Das Ei hat Maler, Bildhauer und Baumeister inspiriert und als Kunstwerk, Schmuckstück oder Reliquie transzendenten Glanz versprüht und den Geist der Ewigkeit geatmet.

Und mit diesem Ei, dem kulturgeschichtlich prägenden Protein-Überwesen, soll nun laut der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH folgendes passieren: Es soll mithilfe einer Werbekampagne »in der Zielgruppe der 16- bis 30-jährigen als trendiges, gesundes und vielseitiges Naturprodukt im Bereich Convenience positioniert werden«.

Das Ei ist vielseitig. Und wie man sieht, kann man es nicht nur kochen, braten, spiegeln, rühren, ausblasen, anmalen, färben, schälen und köpfen, sondern auch jede Menge Schaum damit schlagen. Im Angesicht dieser für das Klingelton-Zeitalter bedauerlicherweise wohl sehr charakteristischen Aussage könnten einem vor Frust glatt die Eier platzen. Aber das ist ja leider so gar nicht Convenience.

Convenience mit Eiern

Der New-Business-Newsletter schrieb:

SevenOne Interactive hat CMA für eine umfassende Online-Kampagne gewonnen. Die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH mit Sitz in Bonn will damit das Produkt Ei in der Zielgruppe der 16- bis 30-Jährigen etablieren. Dabei soll das Ei als »trendiges, gesundes und vielseitiges Naturprodukt« im Bereich Convenience positioniert werden. Die zweigeteilte Online-Kampagne startet am 29. August und endet am 20. Oktober 2006.


Im Mittelpunkt der Kampagne steht die persönliche, emotionale und informative Ansprache der Endverbraucher durch »Mr. Egg«. Das so genannte »Mister- Egg-Mobil« besucht auf einer deutschlandweiten Promotiontour Clubs, Discotheken, Kinos, und Berufsschulen. Dort werden an die Besucher originelle Snacks und Rezeptvorschläge rund ums Ei verteilt. Ein Fullsize-Banner macht im zielgruppenaffinen Umfeld »Music & CD« auf ProSieben.de auf die Aktion aufmerksam. Zudem führen Werbemittel im Instant Messenger ICQ die User auf ein großes CMA-Online-Special. Hier kann der User alle Termine und Locations der Promotiontour abrufen und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

Dienstag, August 29, 2006

Porz 51 – Die 2te



»Falkenhorst stand up for the Father of Rap.«

Wär ja auch verwunderlich gewesen, wenn die phimosen Reimemonster aus Köln-Porz nur ein kurzes Gastspiel im »Heaven of Rap« gegeben hätten. Was tight anfing geht nun smooth weiter … Criminal-G, selbsternannter Godfather der lustigen Unterhaltungsmusik, stiehlt Faggs wie Ice Cube, Dr. Dre und dessen Housepussy Snoop Dogg dermaßen die Show, dass man meint, East- und Westcoast fielen zusammen auf Weihnachten …

Yo Peace, wir sind raus … ahh

Aufstand im Schlaraffenland

Bei iTunes gibt es nen Song von Deichkind 4 free ... yippie yippie yeah.
Geht nach vorn ... und das für lau.

Montag, August 28, 2006

Aphex Twin – Windowlicker



Einer der Klassiker in der Musikvideolandschaft. Das visuelle Meisterwerk entstammt im übrigen den kreativen Eingebungen von Chris Cunningham, der sich auch für weitere Highlights wie z.B. Björk – All is full of Love oder auch Portishead – Only You verantwortlich zeigt. Immer wieder groß …

Porz 51 – Vom 1. bis zum 20. Blog ...



»Stell disch vorn Spiegel – Frag disch wer bist du.«

Echte Maker, keine Faker. Das sind die gesellschaftskritischen B-Boys aus Köln-Porz. Wir danken Henki für diesen Tip aus dem Underground seiner alten Homebase. Grub Tekhan sind ja die Fischerchöre gegen diesen Stuff. Also anhören und diesen freshen Shit abfeiern.

Kontzes Blick über den Tellerrand des Universums

Plutos Ende – die Geburt des planetaren Rassismus
Gastkommentar von Martin Kontzog

Der Pluto ist kein Planet mehr. Ein scheinbar pressegeiler, höchst fragwürdig organisierter Kongress von Sternenguckern hat ihm seinen Status 76 Jahre nach seiner Entdeckung wieder aberkannt. Dies ist zweifelsohne eine Entscheidung kosmischen Ausmaßes. Doch eines sollten wir uns dabei klar machen: Für beachtliche Teile der Bevölkerung ist dies besonders deshalb ein große Überraschung, weil sie nicht wussten, dass Pluto überhaupt ein Planet gewesen ist.

Doch reden wir nicht von der Bildungsmisere in Fußgängerzonen und an Stammtischen. Die Hintergründe und Auswirkungen der Pluto-Degradierung sind vermutlich um ein Millionenfaches dramatischer: Es könnte sich um den ersten dokumentierten Fall von planetarem Rassismus handeln. Schauen wir genauer hin.

Der bereits angesprochene Astronomen-Kongress hatte sich zum Ziel gesetzt Kriterien für den Begriff »Planet« zu definieren. Ein derartiges Pflichtenheft für Himmelskörper schien auch durchaus sinnvoll zu sein, damit sich nicht jeder Klumpen Weltraumschrott, der irgendwo um die Sonne fliegt, demnächst mit dem Namen einer römischen Gottheit schmücken kann. Geschwind wurden also einige Verhaltensregeln für brave Planeten formuliert, die letztlich dafür gesorgt hätten, dass die Zahl der Planeten von 9 auf 12 gewachsen wäre. Das menschliche Ideal schien sich Bahn zu brechen, die Menschheit stieß das Tor auf und rief »Willkommen in unserem Sonnensystem, seid nicht länger Fremde, seid unsere Freunde.« Humanismus in interplanetaren Dimensionen.

Doch dazu sollte es nicht kommen. Skeptisch geworden durch die Erfahrungen mit der Europäischen Union begannen einige Astronomen Fragen zu stellen. Was, wenn mit dem Status »Planet« Ansprüche und Mitspracherechte verbunden wären? Was, wenn selbst bei einfachen Themen wie einer Sonnenfinsternis künftig 12 Meinungen zu berücksichtigen wären? Was, wenn es plötzlich ein Murren der äußeren Planeten gäbe, die sich benachteiligt fühlen und sich auch einen »Platz an der Sonne« wünschen? Was, wenn dereinst Agrarsubventionen von der Erde auf den Pluto fließen müssten, wo auf einer Oberfläche aus gefrorenem Stickstoff und Methaneis selbst anspruchslose Kulturpflanzen ihre Schwierigkeiten haben. Kurz und abermals frei nach der EU: Mehr Planeten, mehr Probleme.

So ging denn alles ganz schnell. Die Kriterien wurden verschärft, so dass letztlich nicht nur die drei Neubewerber, sondern auch unser guter alter Planetenfreund Pluto durch das Vollwertplaneten-Raster fiel. Er selbst sei nicht rund genug, seine Umlaufbahn auch nicht, zudem fehle es ihm an Anziehungskraft um seine Umgebung von Geröll zu reinigen. Hinter vorgehaltener Hand soll zudem gemunkelt worden sein: Wer 248 Jahre für eine Runde um die Erde braucht, kann nur ein Faulpelz und damit eine Gefahr für den planetaren Stabilitätspakt sein. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Himmelskörper, der seinen eigenen Weg ging und der sich nicht in auf der Erde entwickelte Idealvorstellungen pressen ließ, wurde aus der Gemeinschaft ausgestoßen und als »Zwergplanet« verspottet. Man stelle sich vor, dies wäre in unserer Gesellschaft einem Menschen passiert. Die Verwendung des Begriffs »Rassismus« würde wohl von allen als gerechtfertigt empfunden.

So scheint also ausgerechnet eine friedliche Versammlung von Wissenschaftlern aus aller Herren Länder für einen der schwärzesten Momente der Menschheit gesorgt zu haben. Einen moralischen Tiefpunkt, dessen gesamte Tragweite derzeit noch niemand abzuschätzen kann. Wir hätten jedoch gewarnt sein müssen, denn die Herabwürdigung und der Missbrauch von Planeten sind leider kein neues Phänomen. Fragen Sie mal den Mars, bevor Sie ihm das nächste Mal den Kopf abbeißen.

Aqualung – Strange & Beautiful



Beruhigender Song des Engländers Matt Hales alias Aqualung.

Sonntag, August 27, 2006

Das Leben in Linden im September

Hier findet Ihr ein paar Termine, Vorschläge und Hinweise, was im September so los ist in Linden (oder in wenigen Ausnahmen auch mal auswärtig). Zuweilen wird es vorkommen, dass entweder beide oder zumindest einer der Gebr. Koslowski zu den genannten Terminen in der jeweiligen Lokalität anzutreffen sind/ist.

Koslowski-Schedule:

• 01.09. 21.00 Uhr | Eröffnung – Café Glanz
• 02.09. 21.00 Uhr | Sport/Kante – Glocksee
• 05.09. 21.00 Uhr | Wild Ones – Broncos
• 08.09. 20.00 Uhr | Klez.e – Nexus, Braunschweig
• 12.09. 21.00 Uhr | Tribute to Johnny Cash – Broncos
• 14.09. 00.01 Uhr | Birthday von A. Koslowski
• 15.09. 20.00 Uhr | Stars in the City – Capitol
• 18.09. 19.30 Uhr | Judy Niemack Band – Jazz Club
• 23.09. 18.00 Uhr | We Feed The World – Apollo Kino
• 28.09. 22.45 Uhr | Walk the Line – Apollo Kino
• 30.09. 23.00 Uhr | Coreclub – Glocksee

Samstag, August 26, 2006

Nie mehr, nie mehr …



a) 2. Liga
b) ins Stadion gehen

Irgendwie haben sich die Gebr. Koslowski am heutigen Tag nach ihrem Stadionbesuch und der 0:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger Alemannia Aachen für »b« entschieden. Desolate Vorstellung des Teams von Hannover 96. Aber es kann ja nich immer regnen!

Freitag, August 25, 2006

Nike-Spot



Wunderbarer Spot für Nike. Wahrscheinlich »Wieden & Kennedy«. Schöne Bilder, schöner Sound.